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Zukunft

Von der Kornkammer zur «goldkammer.ch»

Die neue Nutzung des Schlosses mit Museum, Jugendherberge, Gastronomie und Trauungslokal bedingt eine Neukonzeption der Museen. Die ARGE «groenlandbasel fischteich» wurde beauftragt, ihr von einer Jury ausgewähltes Konzept «Wunderkammern Schloss Burgdorf» als Mehrspartenmuseum umzusetzen. Dabei sollen die Museumsräume als Wunderkammer ausgestaltet werden, die wiederum in einzelnen Teilen kleinere Wunderkammern in Form von Objektansammlungen und Kleininszenierungen aufweisen oder thematische Kabinette enthalten, welche in Form von Dauerausstellungen die früheren Museen aufnehmen.

Für die Umsetzung und den späteren Betrieb bilden die drei bestehenden Vereine den Verein «Museum Schloss Burgdorf», dessen Vorstand sich wie folgt zusammensetzt: Daniel Moeri, Präsident, Burgdorf; Beat Studer, Vizepräsident, Burgdorf; Stephanie Fankhauser, Bern; Ueli Heiniger, Murten; Dagmar Kopše, Stadt Burgdorf; Richard Kunz, Basel; Werner Lüthi, Burgdorf; Carol Rosa, Bern, und Peter Urech, Burgdorf.

Die Sammlungen bleiben weiterhin im Eigentum der einzelnen Vereine und werden durch diese betreut und auch erweitert.

Das Helvetische Goldmuseum findet voraussichtlich seinen Platz in einer ehemaligen Kornkammer des Schlosses, neu als «goldkammer.ch».