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Ausstellung 2

Gold - Entstehung - Gewinnung - Verarbeitung

4. Juni bis 31. März 2017
Gold ist eines der seltensten Elemente auf der Erde. Sein Anteil an der festen Erdkruste beträgt etwa 4 - 5 Milligramm pro Tonne Gestein. Im Meerwasser sind etwa 0,01 - 0,03 Milligramm Gold pro Kubikmeter zu finden. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass alles Gold im Universum von katastrophalen Sternkollisionen, dem Zusammenstoss und der Verschmelzung von Neutronensternen, stammt.

Gold gehört zu den ältesten genutzten Metallen. Seit über 6000 Jahren ist es den Menschen bekannt und wird zu Schmuck verarbeitet. Goldmünzen kommen erst Mitte des 6. Jahrhunderts v.Chr. durch König Krösus in Umlauf. In der Ausstellung werden verschiedene Verwendungszwecke von Gold gezeigt. So befinden sich z.B. in jedem Mobiltelefon etwa 25 Milligramm Gold.

Die Goldwäsche mit Hilfe von Wasser ist die älteste Methode, die bis heute zur Goldgewinnung angewendet wird, ein mühsames Verfahren, aber weitgehend unbedenklich für die Umwelt. Im 11. Jahrhundert wird die Amalgamation, die Goldgewinnung mit Quecksilber, zum ersten Mal erwähnt. In vielen Ländern wird sie im Kleinbergbau heute noch eingesetzt. Das giftige Schwermetall gelangt dadurch nicht nur in die Umwelt, sondern auch in die Körper der Schürfer und Schürferinnen. Die Schweiz unterstützt in der Mongolei Projekte für einen quecksilberfreien Goldabbau.

Eine Vielzahl von alten Ansichtskarten dokumentiert zudem die Goldräusche von Kalifornien, Australien, Alaska sowie Südafrika.


Führungen:
http://www.helvetisches-goldmuseum.ch/view.php?id=4