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Ausstellung

Goldwaschen - Ein traditionelles Handwerk

bis auf weiteres
In der Schweiz hat Goldwaschen eine lange Tradition. Bereits die Kelten und die Römer suchten bei uns entlang der grossen Flüsse nach dem kostbaren Metall.

Im 18. Jahrhundert waren es vor allem ärmere Leute, die sich dem Goldwaschen widmeten, um ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf des Goldes an die Obrigkeit oder an Goldschmiede zu verbessern. Der Tagesverdienst war aber nicht sehr gross, die Arbeit aber sehr hart.

Im 20. Jahrhundert interessierten sich auch der Bund und die Wissenschaft für das Schweizer Gold. Untersuchungen für einen gewerbsmässigen Abbau wurden durchgeführt und die Napfgoldvorkommen wissenschaftlich untersucht.

Heute ist Goldwaschen für viele ein Hobby, dem sie begeistert nachgehen. Auch touristisch hat das Goldwaschen an Bedeutung gewonnen.

Goldwaschen ist in der Zwischenzeit auch zu einem Wettkampfsport geworden. Die Schweizerische Goldwäschervereinigung führt regelmässig Goldwaschwettkämpfe durch. So fand vom 13. bis 17. Juli 2016 die Europameisterschaften im Goldwaschen in Burgdorf statt.